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Der HOLTER Technik Berater

Mithilfe des HOLTER Technik Beraters ermitteln Sie die für Ihre Situation passenden Haustechnik-Pakete inklusive Preisauskunft. Bei Bedarf beraten unsere Experten Sie zu Ihrer Auswahl und übermitteln Ihre Wunsch-Pakete an einen unserer kompetenten Fachhandwerkspartner. Von diesem erhalten Sie im nächsten Schritt ein Komplettangebot inklusive Montagekosten.

 

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FAQ

Wärmepumpen

FAQ

Wie kann eine Außentemperatur von 15° C einen Raum heizen?

Um die eher niedrige Außentemperatur auf ein höheres Niveau anzuheben, damit es in den Räumen auch warm wird, spielen der Verdampfer und der Verdichter in der Luftwärmepumpe eine zentrale Rolle. Der Verdampfer überträgt die thermische Energie aus der Luft auf ein Kältemittel mit besonderen physikalischen Eigenschaften, sodass es bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Im Verdichter wird der Druck soweit erhöht, dass die Temperatur steigt. So kann auch mit niedrigen Außentemperaturen geheizt werden.

Muss ich eine Wärmepumpe regelmäßig warten lassen?

Bei allen Wärmepumpen mit einem Kältemittel ist eine jährliche Wartung empfehlenswert. Diese müssen jährlich auf Dichtheit überprüft werden und sollten zudem über eine Kennzeichnung verfügen. Der Anlagendruck und die Kondensatabläufe können Sie selbst in regelmäßigen Abständen überprüfen. Dies sollte man auch nicht vernachlässigen, um die Effizienz der Anlage zu gewährleisten.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe?

Bei normaler Nutzung können Sie von einer durchschnittlichen Lebensdauer zwischen 15 und 20 Jahren ausgehen, wobei einige Wärmepumpenheizungen auch problemlos 25 Jahre halten. Mit einer regelmäßig durchgeführten Wartung beziehungsweise Inspektion können Sie die Lebensdauer Ihrer Wärmepumpe deutlich erhöhen. Erdkollektoren und -sonden arbeiten teilweise bis zu 40 Jahre problemlos.

Ich möchte auf eine Wärmepumpe umsteigen, was muss dafür alles an der vorhandenen Heizungsinstallation geändert werden?

Normalerweise müssen an der bestehenden Heizungsinstallation nur geringe Änderungen vorgenommen werden. Das Heizsystem sollte grundsätzlich zur Wärmepumpe passen. Meistens ist es nur die Heizungsumwälzpumpe, die ausgetauscht werden muss. Die vorhandenen Heizkörper lassen sich meist problemlos weiter nutzen und erfordern nicht unbedingt einen Austausch. Vor allem bei überdimensionierten Heizkörpern ist die Umstellung auf Niedertemperatur-Heizsysteme ohne großen Aufwand möglich, sofern der Wärmebedarf des Gebäudes vorab durch entsprechende Dämm-Maßnahmen reduziert wurde!

Solarthermie

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Solarthermie und Photovoltaik?

Photovoltaikanlagen erzeugen mithilfe von Halbleitern Spannungsimpulse, die von einem Generator in Wechselstrom umgewandelt werden. Solarthermische Anlagen nutzen die Sonneneinstrahlung um das Wasser in den Solarkollektoren zu erwärmen. Das so erzeugte Warmwasser kann z.B. zum Baden und Duschen genutzt und / oder zur Heizungsunterstützung verwendet werden.

Ist mein Dach für eine thermische Solaranlage geeignet?

Das Dach sollte ganzjährig unbeschattet sein und nicht mehr als 50° von Süden abweichen. Ideal ist eine Dachneigung zwischen 20° und 60° – flache Dächer sind im Sommer im Vorteil, steile im Winter. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit Solarkollektoren am Balkon oder frei im Garten aufzustellen.

Wie groß sollte eine thermische Solaranlage sein?

Für einen Vier-Personen-Haushalt brauchen Sie zur Warmwasserbereitung rund 6 m2 Kollektorfläche am Dach und einen 300-Liter-Warmwasserspeicher. Damit können Sie bis zu 60% des Warmwasserbedarfs im Jahr decken.
Wenn Sie die Solarthermie auch zur Heizungsunterstützung nutzen möchten, sollten Sie mindestens 15 m2 Kollektorfläche und einen 1.000-Liter-Wasserspeicher einplanen. So können Sie in der Übergangszeit kurzfristige Schwankungen gut überbrücken – das heißt, sie haben es auch warm, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Ist Ihr Haus noch dazu gut gedämmt, können Sie so – je nach Heizsystem – bis zu 50% der Heizkosten sparen.

Brauche ich eine Baugenehmigung für die Errichtung einer Solarthermieanlage?

Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist das Denkmalamt vom Bauvorhaben zu informieren – hier ist oft eine Genehmigung erforderlich. Ansonsten reicht ein Bauanzeige – in Oberösterreich und Tirol bei einer Kollektorfläche von mehr als 20 m2, in Kärnten bei mehr als 16 m2. In Tirol sind auch kleinere Anlagen bauanzeigenpflichtig, wenn die Kollektoraufständerung mehr als 30 cm Abstand vom Dach aufweist. In Salzburg müssen Solaranlagen, die mehr als 25% der Dachfläche bedecken oder aufgeständert montiert sind baubewilligt werden.

Ist es mit großem Aufwand verbunden, eine Solarthermieanlage nachträglich einzubauen?

Eine Solarthermieanlage kann gut im Nachhinein montiert werden. Die Kollektoren werden meist mithilfe eines Kranwagens aufs Dach gehoben und sind innerhalb weniger Stunden fertig montiert. Die Installationsarbeiten nehmen ein bis zwei Tage in Anspruch – je nach den Gegebenheiten vor Ort. Vom Sonnenkollektor zum Heizraum im Keller wird eine wärmegedämmte Rohrleitung in einem freien Kamin, Lüftungsschacht oder in einem eigenen „Regen-Fallrohr“ an der Außenmauer verlegt. Die Speicher sind grundsätzlich so dimensioniert, dass sie einfach durch die Kellertür passen.

Biomasse

FAQ

Entstehen beim Verbrennen von Holz Emissionen?

Keine Verbrennung läuft ohne Emissionen ab. Holz verbrennt allerdings CO2-neutral, da nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der Baum zuvor im Wachstum aufgenommen hat und auch bei der natürlichen Verrottung abgeben würde. Der CO2-Ausstoß ist also sehr gering.
Pelletsheizungen unterbieten zudem schon jetzt die Feinstaub-Grenzwerte der verschärften Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für 2020 bei Weitem. Verbrennungsüberwachung, automatische Brennstoffzuführung und Luftregelung führen – zusammen mit dem genormten, trockenen Brennstoff aus naturbelassenem Holz ohne Zusatzstoff – dazu, dass Pelletsheizungen schon heute ohne Filter diese strengen Kriterien einhalten können.

Unter welchen Umständen verlieren Pellets an Qualität?

Nicht nur die Pellets selbst sollten hochwertig sein, sondern auch die Ausstattung und Gestaltung des Lagerraums. Die Wände, der Boden und die Decke des Lagers müssen deshalb absolut trocken sein, da die Holzpresslinge sonst aufquellen und zerfallen können. Feuchte Pellets können zu Funktionsstörungen beim Transport vom Lager in den Pelletskessel sowie beim Verfeuern führen.
Bei einem eigenen Pellets-Lagerraum muss immer ein glatter Schrägboden mit mindestens 45 Grad Neigung eingebaut werden. Ist kein Schrägboden vorgesehen, die Neigung zu gering oder die Oberfläche zu rau, bildet sich ein Keil mit Pellets. Die darüber liegenden Pellets gleiten über die verbleibenden hinweg, somit wirken die verbleibenden Holzpresslinge wie ein Sieb.
Bei trockener Lagerung sind Pellets unbegrenzt lagerbar.

Wie hoch ist der Platzbedarf für die Lagerung von Pellets?

Ein Kubikmeter Holzpellets wiegt etwa 650 kg. Für ein gängiges Einfamilienhaus mit einem Pelletsjahresbedarf von etwa 3 bis 4 Tonnen ergibt sich daraus ein Platzbedarf von rund 5 bis 7 m3. Ist diese Lagerkapazität nicht gegeben, so muss der Lagerbestand im Laufe des Jahres entsprechend nachgefüllt werden.

Wie hoch ist der Holzbedarf bei einer Holzheizung pro Jahr?

Je nach Art der Holzheizung ist der Einsatz unterschiedlicher Brennstoffe möglich. Die Heizwerte richten sich nach dem Verarbeitungsgrad und dem Feuchtigkeitsgehalt dieser Brennstoffe. Während Scheitholz je nach Holzart über einen Heizwert von 4,1 bis 4,2 kWh pro Kubikmeter verfügt, liegt der Heizwert von Hackschnitzeln bei 4,3 kWh pro Kubikmeter und Holzbriketts bringen es je nach Qualität auf bis zu 4,9 kWh pro Kubikmeter. Der durchschnittliche Brennstoffbedarf für ein Jahr liegt im gängigen Einfamilienhausbereich bei etwa 10 m3 Scheitholz, bzw. 2 Tonnen Hackschnitzel.

Gas/Öl

FAQ

Was bedeuten Heizwert und Brennwert?

Der Heizwert (unterer Heizwert, HU oder Hi) bezeichnet die nutzbare Wärmemenge (in Kilojoule oder Kilowatt) eines Brennstoffes pro Kilogramm, wenn das bei der Verbrennung entstehende Wasser gasförmig (nicht kondensiert, Wasserdampf) ist.
Der Brennwert (oberer Heizwert, HO oder HS) beinhaltet zusätzlich die bei der Kondensation (Verflüssigung) des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes freiwerdende Verdunstungswärme. Brennwertkessel kühlen das Abgas soweit herunter, dass der Wasserdampf flüssig wird und als Kondensat anfällt.

Wie kommen Wirkungsgrade oder Nutzungsgrade von über 100 % zustande?

Immer wieder stoßen Wirkungsgrade von über 100 % auf Unverständnis. Dabei kommen diese scheinbaren Wirkungsgrade von über 100 % nur durch eine Definition zustande. Der Wirkungsgrad einer Heizung wird üblicherweise auf den Heizwert bezogen. Der Heizwert berücksichtigt aber nicht den Brennwert des Heizöls, der höher liegt. So würde eine Heizung mit einem Wirkungsgrad von 100 % bei einem Bezug auf den Brennwert nur noch auf circa 94 % Nutzungsgrad kommen. Der Unterschied zwischen Heiz- und Brennwert beträgt bei Heizöl rund 6 %, bei Erdgas beträgt er sogar 11 %.

Ist bei der Gasheizung wirklich kein Kamin mehr nötig?

Nicht ganz – es ist nur eine Abgasleitung notwendig, die mit einem geringen Durchmesser auskommt. Diese kann im bestehenden Kamin verlegt werden, aber auch etwa draußen am Haus hochgeführt werden oder in einem Leichtbauschacht im Hausinneren. Für die Abgasleitung muss kein aufwendiger Schornstein gemauert werden. Der alte Schornstein ist nicht mehr benutzbar. Die Thermik, die für den Abzug nötig ist, funktioniert bei den niedrigen Abgastemperaturen einer Gasbrennwerttherme nicht.

Was bedeutet leistungsmodulierender Betrieb?

Bei der Leistungsmodulation wird die Leistung der Gasheizung an den aktuellen Bedarf angepasst. Das heißt: Die Gasheizung läuft nicht immer mit voller Leistung. Wird weniger Wärme benötigt, wird die Leistung der Gasheizung gedrosselt. Gas-Brennwertheizungen funktionieren immer leistungsmodulierend. Die Leistungsmodulation hat eine Reihe von Vorteilen: Die Gasheizung springt nicht andauernd an und aus, das erhöht ihre Lebensdauer, und die Verbrennung ist sauberer, so werden weniger Schadstoffe freigesetzt. Außerdem wird ein Pufferspeicher überflüssig.

Klimaanlage

FAQ

Machen Klimaanlagen krank?

Nein. Achten Sie bei der Wahl der Raumtemperatur darauf, diese ungefähr mit 6°C Temperaturunterschied zur Außentemperatur wählen. Von den meisten Menschen wird eine Temperatur von 22°C plus/minus 2°C als angenehm empfunden. Beachten Sie trotzdem die Hinweise auf die Temperaturdifferenz zur Außentemperatur und den positiven Effekt der Luftentfeuchtung. Gekühlte, entfeuchtete Raumluft mit 26°C ist wesentlich komfortabler als nicht konditionierte und daher schwüle Raumluft. Zum Beispiel sollte bei einer Außentemperatur von 30°C die Raumtemperatur nicht tiefer als 24°C eingestellt werden.

Wieso soll man wenn die Klimaanlage eingeschaltet ist nicht lüften?

Unnötigen Wärmeeintritt in den Raum sollte man vermeiden, damit die Anlage mit kleinstmöglicher Ventilationsgeschwindigkeit betrieben werden kann. Lüften der Räume ist durchaus empfehlenswert, sollte allerdings nur stoßweise und bei kühleren Außentemperaturen morgens oder abends erfolgen.

Muss ich meine Klimaanlage warten lassen?

Splitklimaanlagen für Wohn- und/oder Büroräume sind mit Luftfiltern ausgestattet, die regelmäßig gereinigt werden sollten. Die Filter sind einfach vom Nutzer selbst zu reinigen. Spezielle Filtersysteme wie Allergen-Filter und auswaschbare Geruchsfilter sorgen zusätzlich für saubere, frische Luft. Mit einem Filter, der immer wieder verwendet werden kann und mit Wasser sehr einfach zu reinigen ist, können Sie über Jahre von sauberer, frischer Luft profitieren. Dadurch, dass Sie den Filter nicht wechseln müssen, reduzieren Sie auch Ihre Betriebskosten.

Ist ein nachträglicher Einbau einer Klimaanlage möglich?

In den meisten Fällen schon. Vorausgesetzt man kann ein Außengerät im Freien installieren. Das Innengerät wird in der Regel an der Wand mit Hilfe einer Montageplatte befestigt. Durch eine Wandbohrung nach Außen werden dann die Kältemittelleitungen zum Außengerät verlegt. Das Außengerät wird auf Konsolen oder auch auf Waschbetonplatten befestigt. Die Kältemittelleitungen werden meistens in einem Kabelkanal verlegt. Danach erfolgt die Inbetriebnahme (Druckprobe und evakuieren des Kältesystems – dabei wird die Restfeuchtigkeit aus den Leitungen entzogen). Übrigens das Nachfüllen von Kältemitteln ist bei korrekter Installation und Wartung nicht erforderlich, denn es handelt sich um ein geschlossenes System. Lassen Sie diese Arbeiten nur von einem qualifizierten Handwerksfachbetrieb durchführen.

Kühlen mit der Wärmepumpe

FAQ

Was sind die Vorteile einer Deckenkühlung?

Die Deckenkühlung bläst keine unangenehm kalte Luft durch den Raum, denn sie arbeitet mittels Strahlungsaustausch: Kaltes Wasser zirkuliert durch die Rohre und kühlt die Deckenflächen. Die gesamte Deckenfläche dient als Kühlquelle und temperiert somit gleichmäßig den Raum. Der Körper kann sich langsam an den Temperaturunterschied gewöhnen. Anders als bei herkömmlichen Klimageräten mit Luftkühlung bleibt der Raum frei von Zugluft. Die Kühlung über die Decke ist geräuschlos und kann in den heißen Sommertagen auch nachts laufen.

Wohnraumlüftung

FAQ

Dürfen die Fenster geöffnet werden, wenn eine kontrollierte Wohnraumlüftung installiert ist?

In der Praxis zeigt der Einsatz von Lüftungsanlagen, dass das händische Lüften nicht mehr notwendig ist. Wer zwischendurch eine frische Brise spüren möchte, darf die Fenster selbstverständlich jederzeit öffnen.

Entstehen durch eine Wohnraumlüftung Geräusche?

Je nachdem, an welchem Ort das Lüftungsgerät installiert ist und wo die Luftauslässe platziert sind, können bei Lüftungsanlagen Geräusche entstehen. Die Geräuschbildung wird aber durch die richtige Planung und Einregulierung der Lüftungsanlage deutlich verringert. Dafür sorgen auch eingebaute strömungs- und schalloptimierte Komponenten. Eine zentrale Lüftungsanlage ist in der Regel etwas leiser als eine dezentrale Anlage. Die Wohnraumlüftung schützt außerdem vor Lärmbelästigung von außen. Schließlich müssen Sie für die Belüftung die Fenster nicht mehr öffnen.

Muss eine Wohnraumlüftung dauernd eingeschaltet sein?

In einem energetisch effizienten Haus strömt auf passivem Wege kaum noch Frischluft herein. Lüftungsanlagen sind so konzipiert, dass sie dauerhaft nur so viel Luft wie nötig in das Gebäude bringen. Deshalb sollte eine Lüftungsanlage 24 Stunden am Tag laufen. Wenn Sie außer Haus sind kann die Anlage aber auch auf einer reduzierten Stufe betrieben werden.
Eine Lüftungsanlage sorgt nicht nur konstant für Frischluft und optimalen Schutz für das Gebäude. Mit einer Wärmerückgewinnung arbeitet sie äußerst effizient und nutzt die Wärme in der Abluft optimal aus. Das wiederum senkt die Heizkosten.

Was bedeutet Wärmerückgewinnung?

Einige Wohnraumlüftungen verfügen über einen Wärmetauscher. Gegenüber anderen Wohnraumlüftungen erwärmen diese Geräte die zugeführte Frischluft vor Raumeintritt. Dabei wird die Wärme der abgeführten Luft auf die zugeführte Luft übertragen. Dadurch ist die neue Raumluft annähernd so warm wie die bereits vorhandene Luft. Das hilft wiederum Heizkosten zu sparen, da der belüftete Raum weniger stark abkühlt.

Kann ich mit einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung heizen?

Nein, denn die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung kann nur 90% der Energie rückgewinnen und 10% gehen verloren. Ein Beispiel: Innentemperatur 20° C, Außentemperatur 0° C. Die Zuluft wird mit etwa 18°C eingeblasen. Würde Sie nur über die Wohnraumlüftung „heizen“, würde der Raum langsam abkühlen.

Photovoltaik

FAQ

Welche Installationsmöglichkeiten gibt es für eine PV-Anlage?

In Österreich ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden am weitesten verbreitet. Diese erfolgt meist an Fassaden und auf Dachflächen. Grundsätzlich gibt es auch die Installation auf Freiflächen, die immer öfter anzutreffen ist.

Wie viele Quadratmeter Modulfläche brauche ich für einen 4-Personen-Haushalt?

Ein sparsamer 4-Personen-Haushalt verbraucht rund 4.500 kWh Strom pro Jahr. Um diese Energiemenge durch eine Photovoltaikanlage zu erzeugen benötigen Sie ca. 35 m² Modulfläche bei poly- und monokristallinen Zellen. Für Dünnschichtmodule benötigt man ca. die doppelte Fläche.

Verbrauchen PV-Anlagen mehr Energie bei ihrer Produktion als sie dann erzeugen?

Nach gegenwärtigem Stand der Technik erzeugt eine Photovoltaikanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Art der verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer auf mindestens 30 Jahre geschätzten Lebensdauer emissionsfrei Strom. PV-Anlagen weisen also eine hervorragende Energiebilanz auf und ermöglichen eine solare Kreislaufwirtschaft, in der die Energiemenge zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.

Braucht man für die Errichtung einer PV-Anlage eine Bauverhandlung?

Nur wenn es sich um die Errichtung einer PV-Anlage in einer Schutzzone (z.B. Naturschutzgebiet), einem Landschaftsschutzgürtel oder auf einem denkmalgeschützten Objekt handelt. Ebenfalls nötig wird eine Bauverhandlung bei Großanlagen. Genauere Informationen erhalten Sie bei der Baubehörde (Gemeinde) bzw. bei der zuständigen Abteilung der Landesregierung.

Solarspeicher

FAQ

Wie groß sollte der Stromspeicher sein?

Um zu hohe Kosten zu vermeiden, sollte der Stromspeicher so dimensioniert sein, dass die Nutzkapazität effizient ausgelastet ist und die Größe ausreicht, um bei Bedarf auf genügend selbsterzeugten Solarstrom zurückgreifen zu können. Als groben Richtwert können Sie sich die Formel 1:1:1,5 merken: Stehen der Strombedarf pro Jahr, die jährliche Stromerzeugung aus der PV-Anlage und die Speicherkapazität im Verhältnis 1:1:1,5, so können Sie durchschnittlich 60 % ihres selbsterzeugten Stroms auch selbst verbrauchen.
Ein Beispiel: Ein Haushalt hat einen Stromverbrauch von 4.000 kWh pro Jahr und erzeugt mit seiner PV-Anlage ebenfalls rund 4.000 kWh Strom jährlich. Somit sollte die Speichergröße ebenfalls 6.000 kWh betragen. Ein größerer Speicher wäre nicht wirtschaftlich. Auch Tiefentladungen gilt es zu vermieden, da sie der Batterie schaden. Intelligentes Batteriemanagement sorgt für optimale Ladung und verhindert Über- bzw. Unterladung.

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