Haustechnik für die Zukunft
Support Hotline +43 50 483 - 7700

Solarthermie

Funktion Video FAQ zum HOLTER Technik Berater

Solarthermie

Wärme dank Sonnenkraft

Solaranlagen – egal ob thermische oder Photovoltaikanlagen – wandeln Sonnenenergie in eine andere, nutzbare Energieform um. Thermische Solaranlagen liefern Wärme für Brauch- und Heizwasser, Photovoltaikanlagen liefern Strom.

Die Solarthermieanlage sollte so dimensioniert sein, dass sie den Warmwasserbedarf außerhalb der Heizperiode abdecken und im Winter zur Heizungsunterstützung genutzt werden kann.

Funktion

Funktion

Die Kraft der Sonne nutzen

Wie funktioniert eine Solarthermieanlage?

Solarthermie basiert auf einem relativ einfachen Funktionsprinzip. In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel, die so genannte Solarflüssigkeit. In den Solarkollektoren, die üblicherweise am Dach montiert sind, erwärmt sich diese Flüssigkeit durch die Sonneneinstrahlung.

Über einen Wärmetauscher gibt sie die Wärme an einen Speicher – meistens ist dies einfach ein sehr gut isolierter Wassertank – ab. Das auf diese Weise erwärmte Wasser aus dem Speicher kann als Trink- oder Brauchwasser verwendet werden.

Manche Solarthermieanlagen können auch einen Beitrag zur Gebäudeheizung leisten. Dazu wird der Wärmespeicher der Heizanlage durch einen Speicher ersetzt, der zusätzlich Energie aus dem Solarkreislauf aufnehmen kann.

Die zentralen Komponenten einer Solarthermieanlage sind also Kollektoren, Warmwasserspeicher und Pumpen, mit der die Solarflüssigkeit durch den Kreislauf befördert wird.

Video

Video

 

FAQ

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Solarthermie und Photovoltaik?

Photovoltaikanlagen erzeugen mithilfe von Halbleitern Spannungsimpulse, die von einem Generator in Wechselstrom umgewandelt werden. Solarthermische Anlagen nutzen die Sonneneinstrahlung um das Wasser in den Solarkollektoren zu erwärmen. Das so erzeugte Warmwasser kann z.B. zum Baden und Duschen genutzt und / oder zur Heizungsunterstützung verwendet werden.

Ist mein Dach für eine thermische Solaranlage geeignet?

Das Dach sollte ganzjährig unbeschattet sein und nicht mehr als 50° von Süden abweichen. Ideal ist eine Dachneigung zwischen 20° und 60° – flache Dächer sind im Sommer im Vorteil, steile im Winter. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit Solarkollektoren am Balkon oder frei im Garten aufzustellen.

Wie groß sollte eine thermische Solaranlage sein?

Für einen Vier-Personen-Haushalt brauchen Sie zur Warmwasserbereitung rund 6 m2 Kollektorfläche am Dach und einen 300-Liter-Warmwasserspeicher. Damit können Sie bis zu 60% des Warmwasserbedarfs im Jahr decken.
Wenn Sie die Solarthermie auch zur Heizungsunterstützung nutzen möchten, sollten Sie mindestens 15 m2 Kollektorfläche und einen 1.000-Liter-Wasserspeicher einplanen. So können Sie in der Übergangszeit kurzfristige Schwankungen gut überbrücken – das heißt, sie haben es auch warm, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Ist Ihr Haus noch dazu gut gedämmt, können Sie so – je nach Heizsystem – bis zu 50% der Heizkosten sparen.

Brauche ich eine Baugenehmigung für die Errichtung einer Solarthermieanlage?

Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist das Denkmalamt vom Bauvorhaben zu informieren – hier ist oft eine Genehmigung erforderlich. Ansonsten reicht ein Bauanzeige – in Oberösterreich und Tirol bei einer Kollektorfläche von mehr als 20 m2, in Kärnten bei mehr als 16 m2. In Tirol sind auch kleinere Anlagen bauanzeigenpflichtig, wenn die Kollektoraufständerung mehr als 30 cm Abstand vom Dach aufweist. In Salzburg müssen Solaranlagen, die mehr als 25% der Dachfläche bedecken oder aufgeständert montiert sind baubewilligt werden.

Ist es mit großem Aufwand verbunden, eine Solarthermieanlage nachträglich einzubauen?

Eine Solarthermieanlage kann gut im Nachhinein montiert werden. Die Kollektoren werden meist mithilfe eines Kranwagens aufs Dach gehoben und sind innerhalb weniger Stunden fertig montiert. Die Installationsarbeiten nehmen ein bis zwei Tage in Anspruch – je nach den Gegebenheiten vor Ort. Vom Sonnenkollektor zum Heizraum im Keller wird eine wärmegedämmte Rohrleitung in einem freien Kamin, Lüftungsschacht oder in einem eigenen „Regen-Fallrohr“ an der Außenmauer verlegt. Die Speicher sind grundsätzlich so dimensioniert, dass sie einfach durch die Kellertür passen.

Am Puls der Zeit

Bleiben Sie am neuesten Stand

Melden Sie sich jetzt zum HOLTER Home Newsletter an und verpassen Sie keine Neuigkeiten rund um das Thema Haustechnik mehr. Wir versorgen Sie alle paar Wochen mit Tipps und Wissenswertem rund um Heizung, Klimatisierung, Wohnraumlüftung und Photovoltaik. Bestellen Sie jetzt den Newsletter und bleiben Sie am Puls der Zeit!

Copyright © 2019 Fritz Holter GmbH. Alle Rechte vorbehalten