Haustechnik für die Zukunft
Support Hotline +43 50 483 - 7700

Solarspeicher

Solarspeicher

Sonnenstrom nutzen, auch bei Nacht

Im Schnitt verbrauchen Haushalte mit einer Photovoltaikanlage nur rund 35 bis 40 % des erzeugten Stroms auch tatsächlich selbst. Der Überschuss wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist, wofür man eine relativ geringe Einspeisevergütung erhält. Selbst mit intelligenter Eigenverbrauchsoptimierung lässt sich der Eigenverbrauch kaum über 45 % steigern. Kombiniert man die PV-Anlage allerdings mit einem Speicher, so können im Idealfall sogar bis zu 70 % des selbst erzeugten Stroms tatsächlich genutzt werden.

Funktion

Funktion

Mit Sonnenstrom heizen

Wie funktioniert ein Solarspeicher?

Sobald die Photovoltaikanlage Strom erzeugt, wird dieser an Verbraucher im Haushalt – wie beispielsweise den Kühlschrank oder die Waschmaschine – geschickt und verbraucht.

Wenn die PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als momentan verbraucht werden kann, lädt der überschüssige Sonnenstrom die Batterie des Speichers auf – das können Sie sich in etwa so vorstellen, wie wenn Sie den Akku Ihres Mobiltelefons laden. Erst wenn der Solarspeicher voll ist, wird der nicht benötigte Strom ins Stromnetz eingespeist.

Welche Arten von Speichern gibt es?

Lithium-Ionen-Speicher Bleispeicher

FAQ

FAQ

Wie groß sollte der Stromspeicher sein?

Um zu hohe Kosten zu vermeiden, sollte der Stromspeicher so dimensioniert sein, dass die Nutzkapazität effizient ausgelastet ist und die Größe ausreicht, um bei Bedarf auf genügend selbsterzeugten Solarstrom zurückgreifen zu können. Als groben Richtwert können Sie sich die Formel 1:1:1,5 merken: Stehen der Strombedarf pro Jahr, die jährliche Stromerzeugung aus der PV-Anlage und die Speicherkapazität im Verhältnis 1:1:1,5, so können Sie durchschnittlich 60 % ihres selbsterzeugten Stroms auch selbst verbrauchen.
Ein Beispiel: Ein Haushalt hat einen Stromverbrauch von 4.000 kWh pro Jahr und erzeugt mit seiner PV-Anlage ebenfalls rund 4.000 kWh Strom jährlich. Somit sollte die Speichergröße ebenfalls 6 kW betragen. Ein größerer Speicher wäre nicht wirtschaftlich. Auch Tiefentladungen gilt es zu vermieden, da sie der Batterie schaden. Intelligentes Batteriemanagement sorgt für optimale Ladung und verhindert Über- bzw. Unterladung.

Copyright © 2019 Fritz Holter GmbH. Alle Rechte vorbehalten