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Photovoltaik

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Photovoltaik

Die Sonne als Energiequelle

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom mithilfe von Solarzellen. Bei diesen handelt es sich am häufigsten um Silizium-Solarzellen. Diese Solarzellen, PV-Module genannt, gibt es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedlichste Anwendungsfälle. Von Auf- und Indach-Systemen über Fassadenmodule bis hin zu Plug&Play-Lösungen, die dank integriertem Wechselrichter nur montiert und ans Stromnetz angeschlossen werden müssen und sofort Strom erzeugen.

Funktion

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Mit Sonnenstrom heizen

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Zwischen den verschiedenen Schichten in der Solarzelle findet ein ständiger Austausch von Elektronen statt, wodurch ein elektrisches Feld entsteht. Die in der Sonnenstrahlung enthaltenen Photonen treffen auf dieses elektrische Feld, lösen die darin enthaltenen Elektronen heraus und erzeugen so „freie“ Ladungsträger.

Dadurch entsteht eine Spannung und damit nutzbarer Strom. Die Solarzelle erzeugt Gleichstrom, im öffentlichen Stromnetz fließt allerdings Wechselstrom. Daher muss ein Wechselrichter den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln. Erzeugt eine PV-Anlage mehr Strom als momentan verbraucht werden kann, wird der Überschuss ins öffentliche Netz eingespeist oder kann – in Kombination mit einem Speicher bzw. einer Batterie – später genutzt werden.

Video

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FAQ

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Welche Installationsmöglichkeiten gibt es für eine PV-Anlage?

In Österreich ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden am weitesten verbreitet. Diese erfolgt meist an Fassaden und auf Dachflächen. Grundsätzlich gibt es auch die Installation auf Freiflächen, die immer öfter anzutreffen ist.

Wie viele Quadratmeter Modulfläche brauche ich für einen 4-Personen-Haushalt?

Ein sparsamer 4-Personen-Haushalt verbraucht rund 4.500 kWh Strom pro Jahr. Um diese Energiemenge durch eine Photovoltaikanlage zu erzeugen benötigen Sie ca. 35 m² Modulfläche bei poly- und monokristallinen Zellen. Für Dünnschichtmodule benötigt man ca. die doppelte Fläche.

Verbrauchen PV-Anlagen mehr Energie bei ihrer Produktion als sie dann erzeugen?

Nach gegenwärtigem Stand der Technik erzeugt eine Photovoltaikanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Art der verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer auf mindestens 30 Jahre geschätzten Lebensdauer emissionsfrei Strom. PV-Anlagen weisen also eine hervorragende Energiebilanz auf und ermöglichen eine solare Kreislaufwirtschaft, in der die Energiemenge zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.

Braucht man für die Errichtung einer PV-Anlage eine Bauverhandlung?

Nur wenn es sich um die Errichtung einer PV-Anlage in einer Schutzzone (z.B. Naturschutzgebiet), einem Landschaftsschutzgürtel oder auf einem denkmalgeschützten Objekt handelt. Ebenfalls nötig wird eine Bauverhandlung bei Großanlagen. Genauere Informationen erhalten Sie bei der Baubehörde (Gemeinde) bzw. bei der zuständigen Abteilung der Landesregierung.

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