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Biomasse

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Biomasse

CO2-neutral heizen

Biomasseheizungen nutzen den nachwachsenden Rohstoff Holz. Moderne Anlagen, die mit Hackschnitzeln, Pellets oder Scheitholz betrieben werden können, sind umweltfreundlich, komfortabel, einfach zu bedienen und kostengünstig.

Funktion

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Umweltfreundlich und nachhaltig

Wie funktioniert eine Biomasseheizung?

Bei einer automatisierten Biomasseheizung transportiert eine Förderschnecke den Brennstoff – Pellets oder Hackschnitzel – auf einen Rost. Heizt man mit Stückgut, muss das Holz händisch zugeführt werden. Nach der automatischen Zündung, beispielsweise mithilfe eines Heizgebläses, bildet sich am Rost ein Glutnest und die austretenden, brennbaren Gase werden im Brennraum vollständig verbrannt.

Das heiße Gas erwärmt über einen Wärmetauscher das Heizwasser. Für die bei der Verbrennung entstehende Asche gibt es meist ebenfalls automatische Austragungsschnecken und separate Aschebehälter. Dieser muss je nach Größe und Brennstoff – Hackschnitzel erzeugen mehr Asche als Pellets – mehrmals jährlich entleert werden. Bei der Stückgut-Heizung muss die Aschelade deutlich öfter geleert werden.

Was sind die Vorteile der einzelnen Systeme?

Pellets Stückholz

Video

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FAQ

FAQ

Entstehen beim Verbrennen von Holz Emissionen?

Keine Verbrennung läuft ohne Emissionen ab. Holz verbrennt allerdings CO2-neutral, da nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der Baum zuvor im Wachstum aufgenommen hat und auch bei der natürlichen Verrottung abgeben würde. Der CO2-Ausstoß ist also sehr gering.
Pelletsheizungen unterbieten zudem schon jetzt die Feinstaub-Grenzwerte der verschärften Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für 2020 bei Weitem. Verbrennungsüberwachung, automatische Brennstoffzuführung und Luftregelung führen – zusammen mit dem genormten, trockenen Brennstoff aus naturbelassenem Holz ohne Zusatzstoff – dazu, dass Pelletsheizungen schon heute ohne Filter diese strengen Kriterien einhalten können.

Unter welchen Umständen verlieren Pellets an Qualität?

Nicht nur die Pellets selbst sollten hochwertig sein, sondern auch die Ausstattung und Gestaltung des Lagerraums. Die Wände, der Boden und die Decke des Lagers müssen deshalb absolut trocken sein, da die Holzpresslinge sonst aufquellen und zerfallen können. Feuchte Pellets können zu Funktionsstörungen beim Transport vom Lager in den Pelletskessel sowie beim Verfeuern führen.
Bei einem eigenen Pellets-Lagerraum muss immer ein glatter Schrägboden mit mindestens 45 Grad Neigung eingebaut werden. Ist kein Schrägboden vorgesehen, die Neigung zu gering oder die Oberfläche zu rau, bildet sich ein Keil mit Pellets. Die darüber liegenden Pellets gleiten über die verbleibenden hinweg, somit wirken die verbleibenden Holzpresslinge wie ein Sieb.
Bei trockener Lagerung sind Pellets unbegrenzt lagerbar.

Wie hoch ist der Platzbedarf für die Lagerung von Pellets?

Ein Kubikmeter Holzpellets wiegt etwa 650 kg. Für ein gängiges Einfamilienhaus mit einem Pelletsjahresbedarf von etwa 3 bis 4 Tonnen ergibt sich daraus ein Platzbedarf von rund 5 bis 7 m3. Ist diese Lagerkapazität nicht gegeben, so muss der Lagerbestand im Laufe des Jahres entsprechend nachgefüllt werden.

Wie hoch ist der Holzbedarf bei einer Holzheizung pro Jahr?

Je nach Art der Holzheizung ist der Einsatz unterschiedlicher Brennstoffe möglich. Die Heizwerte richten sich nach dem Verarbeitungsgrad und dem Feuchtigkeitsgehalt dieser Brennstoffe. Während Scheitholz je nach Holzart über einen Heizwert von 4,1 bis 4,2 kWh pro Kubikmeter verfügt, liegt der Heizwert von Hackschnitzeln bei 4,3 kWh pro Kubikmeter und Holzbriketts bringen es je nach Qualität auf bis zu 4,9 kWh pro Kubikmeter. Der durchschnittliche Brennstoffbedarf für ein Jahr liegt im gängigen Einfamilienhausbereich bei etwa 10 m3 Scheitholz, bzw. 2 Tonnen Hackschnitzel.

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